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28.05.2026 in Allgemein

Hospitalkirche St. Georg in Lößnitz: Verleihung des ersten Signets der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen

 

Am 28. Mai 2026 wurde der Hospitalkirche St. Georg in Lößnitz das erste Signet „Pilgerkirche“ der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens feierlich verliehen. Die Verleihung fand im Rahmen einer Andacht statt, die Landesbischof Tobias Bilz gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Kirche, Politik, Tourismus sowie regionalen Wander- und Pilgerinitiativen hielt.

Die neue Auszeichnung würdigt das besondere Engagement der Kirchgemeinde für Wandernde und Pilgernde. Als „Pilgerkirche” richtet sich die Hospitalkirche St. Georg bewusst an Menschen, die auf Pilger- und Wanderwegen unterwegs sind und einen Ort der Ruhe, Einkehr und Begegnung suchen. Dazu gehören verlässliche Öffnungszeiten, Möglichkeiten zum Verweilen sowie Angebote, die auf die Bedürfnisse von Pilgernden ausgerichtet sind.

Die Kirche liegt direkt an der Weggabelung des „Sächsischen Jakobswegs an der Frankenstraße” und des „Jakobswegs Silberberg” und ist bereits seit vielen Jahren ein wichtiger geistlicher Ort entlang der sächsischen Pilgerwege. Regelmäßig finden dort Pilgerandachten und Pilgerwanderungen statt. Darüber hinaus war die Hospitalkirche im Kulturhauptstadtjahr eng mit dem PURPLE PATH verbunden und wurde so auch überregional als Ort von Kultur, Begegnung und Gastfreundschaft sichtbar.

In den Grußworten wurde auch die heutige Bedeutung solcher Orte deutlich. Simone Lang betonte dabei ihre persönliche Verbindung zu Lößnitz und hob hervor, wie wichtig offene Kirchen als Orte des Innehaltens, der Begegnung und der Gemeinschaft sind. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen im Alltag Belastungen und Unsicherheiten erleben, brauche es Räume, die ohne Erwartungen offenstehen – Orte, an denen Menschen zur Ruhe kommen können.

Besonders hervorgehoben wurde außerdem das Zusammenspiel von Kirche, Kultur und Gastfreundschaft in Lößnitz. Die Öffnung der Kirche für Pilgerinnen und Pilger mit offenen Türen, Wasser, Sitzmöglichkeiten und praktischer Unterstützung wurde dabei als gelungenes Beispiel genannt.

Mit dem neuen Signet „Pilgerkirche” möchte die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Gastfreundschaft und gelebte Gemeinschaft entlang der sächsischen Pilgerwege setzen. Gerade im Erzgebirge sind solche Orte von besonderer Bedeutung – als Räume der Ruhe, des Austauschs und des gemeinsamen Innehaltens.

 

28.05.2026 in Kommunales

AUE WÄHLT MITTE. NICHT RÜCKSCHRITT.

 

Am 07. Juni geht es in Aue-Bad Schlema nicht nur um eine Personalentscheidung. Es geht um die Frage, welchen Weg diese Stadt in den kommenden Jahren einschlägt.

 

Aue-Bad Schlema braucht eine verlässliche, offene und handlungsfähige Stadtspitze – eine, die Vereine, Sport, Bildung, Wirtschaft und Stadtentwicklung zusammendenkt. Eine, die Fördermittel nicht nur beantragt, sondern so einsetzt, dass sie im Alltag der Menschen sichtbar ankommen. Und eine, die die Landesgartenschau als Chance begreift: für ein lebendiges Stadtbild, für regionale Zusammenarbeit und für ein positives Signal weit über die Stadtgrenzen hinaus.

 

Gerade jetzt darf sich Aue-Bad Schlema nicht von der Entwicklung in Sachsen abkoppeln. Die Stadt braucht Anschluss, Investitionen, Dialog und ein klares Bekenntnis zu demokratischer Verantwortung.

 

Deshalb unterstützen Simone Lang und Claudia Ficker Marcus Hoffmann im zweiten Wahlgang.

 

Am 07. Juni: wählen gehen — für ein weltoffenes, starkes und zukunftsorientiertes Aue-Bad Schlema.

 

#demokratie #auebadschlema #waehlengehen

 

 

Bildnachweis:  (www.istock.com.com – aquatarkus) 

 

 

21.05.2026 in Allgemein

Frauenpreis 2026: Frauen helfen Frauen

 

Am 8. Mai 2026 wurde im Sächsischen Landtag der Frauenpreis verliehen. Die Veranstaltung war ein würdevoller und bewegender Abend, geprägt von beeindruckenden Frauen, inspirierenden Begegnungen und einem intensiven Austausch. Besonders spürbar waren die gegenseitige Anerkennung, der Respekt und die Solidarität, die Frauen einander entgegenbringen.

Bereits zum 27. Mal verlieh die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag den Frauenpreis.

Aus insgesamt 21 Bewerbungen wurden in diesem Jahr vier Frauen ausgezeichnet, die sich mit großem Engagement für andere Frauen einsetzen.

„Mit dem Frauenpreis machen wir sichtbar, was oft im Verborgenen geschieht: Frauen stärken Frauen – Tag für Tag, mit Mut, Fachlichkeit und großem persönlichen Einsatz“, betonte die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sophie Koch.

Die Preisträgerinnen des Frauenpreises 2026:

1. Platz: Maria Rosenblatt, ausgezeichnet für ihren langjährigen Einsatz im Kinder- und Frauenschutz. Im Childhood-Haus Leipzig sowie ehrenamtlich beim Weißen Ring begleitet sie Frauen und Kinder in Gewalt- und Krisensituationen.

2. Platz: Grit Jandura, geehrt für ihr Engagement im Frauenförderwerk e. V. Dresden und ihren Einsatz für Frauen und Alleinerziehende in unterschiedlichen Lebenslagen.

3. Platz: Bettina Schneider, ausgezeichnet für ihren langjährigen Einsatz für die Rechte von Frauen und Kindern sowie ihre Unterstützung von Betroffenen häuslicher und institutioneller Gewalt.

Sonderpreis: Maria Sobczyk, gewürdigt für ihren besonderen Einsatz als Hebamme und ihr Engagement für eine selbstbestimmte und gewaltfreie Geburtshilfe.

Mit dem Frauenpreis setzt die SPD-Fraktion ein Zeichen für Solidarität, Schutz und Selbstbestimmung. Die ausgezeichneten Frauen stehen stellvertretend für die vielen engagierten Frauen in Sachsen, die mit ihrer Arbeit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und anderen Menschen Unterstützung geben.

#Frauenpreis2026 #FrauenHelfenFrauen #FrauenStärkenFrauen #Solidarität #SPDSachsen

 

20.05.2026 in Wahlkreis

Der nächste Perspektivwechsel des AWO Stadtteilbüros Heide lädt zu Kaffee und Kuchen ein.

 

Am Mittwoch, 20. Mai 2026, von 13 bis 15 Uhr kommen Nachbarinnen und Nachbarn im AWO Stadtteilbüro Heide zum Perspektivwechsel zusammen.

Im Mittelpunkt stehen Gespräche, gemeinsame Spiele wie Rommé oder „Mensch ärgere Dich nicht“ sowie Informationen und Unterstützung bei Fragen rund um den Stadtteil und persönliche Anliegen. Organisiert wird der Kaffeeklatsch von einem ehrenamtlichen Team der Teilnehmer.

Einmal im Jahr gibt es zusätzlich eine gemeinsame Außenaktion. Das Angebot stärkt den Austausch und das Miteinander. Das regelmäßige Angebot besteht bereits seit 2019. Neben dem Kaffeeklatsch gibt es Raum für Fragen, persönliche Anliegen und alles, was die Bürgerinnen und Bürger bewegt.

Am 30.5. findet zb. Ein Stadtteilfrühstück für jedermann statt.

 

Was macht das AWO Stadtteilbüro Heide?

  • Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements
  • Belebung des Stadtteils
  • Förderung der Kultur
  • Förderung lebendiger Nachbarschaften und des Zusammenlebens
  • Förderung des Miteinanders und der Integration
  • Förderung der Identifikation mit dem Stadtteil & Imageverbesserung
  • Workshops, Feste, Kurse, Kulturprojekte, Angebote für Kinder, Familien, Jugendliche, Erwachsene, Senioren etc.

 

Für wen ist das AWO Stadtteilbüro?

  • Kinder, Jugendliche, alle Bewohnerinnen und Bewohner des Wohngebiets Heide/Rockelmann

 

Vorbei schauen lohnt sich!

#Perspektivwechsel #AWOHeide #Stadtteilbüro

 

05.05.2026 in Ortsverein

Nachklapp zum 1. Mai: Gute Arbeit, Begegnung und Solidarität im Erzgebirge

 

Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit – und damit ein Tag, an dem wir daran erinnern, worum es im Kern sozialdemokratischer Politik geht: gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne, Respekt vor Lebensleistung und starke soziale Sicherheit.

Auch in diesem Jahr war die SPD im Erzgebirge vor Ort präsent: ua. Simone Lang, MdL, Stadträtin Claudia Ficker und Stadtrat Gerd Weigel, waren am Stand der SPD Erzgebirge, am Carolateich in Aue vertreten. Bei Zuckerwatte, vielen Gesprächen und Begegnungen in entspannter Atmosphäre kamen Bürgerinnen und Bürger miteinander ins Gespräch – über das, was sie im Alltag bewegt: Arbeit, Familie, Pflege, Bildung, steigende Kosten und die Zukunft unserer Region.

Auch auf dem Marktplatz in Annaberg-Buchholz war die SPD ua. mit dem Ortsvereinvorsitzenden Michael Heinz und Matthias Klepser und die Jusos Erzgebirge vertreten. Dort wurde ebenfalls deutlich: Der 1. Mai ist nicht nur ein historischer Gedenk- und Kampftag der Arbeiterbewegung, sondern ein lebendiger Anlass, um über faire Arbeit, soziale Sicherheit und demokratischen Zusammenhalt ins Gespräch zu kommen.

Gerade im Erzgebirge wissen viele Menschen, was Arbeit bedeutet: in der Pflege, im Handwerk, in der Industrie, im Dienstleistungsbereich, in Vereinen, Familien und im Ehrenamt. Sie halten unsere Region zusammen. Dafür verdienen sie Anerkennung, verlässliche Rahmenbedingungen und politische Unterstützung.

Für uns als SPD Erzgebirge bleibt klar: Arbeit muss zum Leben reichen. Gute Löhne, Tarifbindung, Mitbestimmung, sichere Arbeitsplätze und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind keine Randthemen, sondern Grundlage für Zusammenhalt und Gerechtigkeit.

Der 1. Mai im Erzgebirge hat einmal mehr gezeigt: Politik lebt vom direkten Austausch – am Carolateich in Aue ebenso wie auf dem Marktplatz in Annaberg-Buchholz. Danke an alle, die vorbeigekommen sind, das Gespräch gesucht haben und diesen Tag mit Leben gefüllt haben.

#gutearbeit #faireloehne #1.Mai #UnterwegsFürEuch #Erzgebirge #SPD

 

23.04.2026 in Gesundheit

Runder Tisch Pflege in Schneeberg: Austausch über aktuelle Herausforderungen in der pflegerischen Versorgung

 

Im Haus der Hilfe der AWO Erzgebirge in Schneeberg fand in diesem Jahr der Runde Tisch Pflege statt. Simone Lang, MdL, kam dort gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Pflegeeinrichtungen, Politik, Verwaltung und Praxis zu einem intensiven Austausch zusammen.

Unter dem Titel „Pflege im Wandel“ standen die aktuellen Herausforderungen in der pflegerischen Versorgung im Mittelpunkt. Im Verlauf des Gesprächs wurde deutlich, dass zunehmende Bürokratie, steigende finanzielle Belastungen und veränderte Versorgungsbedarfe das Pflegesystem und alle Beteiligten erheblich unter Druck setzen.

Zu den Teilnehmenden gehörten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, des vdek-Landesverbandes Sachsen, der AOK PLUS, der TK-Landesvertretung Sachsen, des Pflegedienstes Sigi, der AWO Erzgebirge gGmbH, der Dr. Willmar Schwabeschen Heimstätten-Stiftung, der EKH Erzgebirgischen Krankenhaus- und Hospitalgesellschaft sowie der Stadt Schneeberg. Auch Lena Pierskalla und Alexander Ladwig brachten ihre Perspektiven in die Diskussion ein.

Ein besonderer Dank gilt Frau Staatssekretärin Dagmar Neukirch für ihren fachlichen Input.

Der Runde Tisch hat erneut gezeigt, wie wichtig solche Gesprächsformate sind, um Herausforderungen klar zu benennen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsame Lösungsansätze weiterzuentwickeln. Pflege braucht politische Aufmerksamkeit, verlässliche Rahmenbedingungen und eine starke Stimme vor Ort.

 

16.04.2026 in Pressemitteilung

Pflanzaktion für den Waldumbau: Breitenbrunner Schülerinnen u. Schüler u. Simone Lang pflanzen 100 Weißtannen

 

Ein schönes und ermutigendes Beispiel für praktischen Waldumbau im Erzgebirge: Schülerinnen und Schüler haben sich an einer Pflanzaktion beteiligt und damit ein starkes Zeichen für Verantwortung, Nachhaltigkeit und Zukunft gesetzt.
Mehr dazu im Artikel der Freien Presse:

https://www.freiepresse.de/erzgebirge/schwarzenberg/schueler-pflanzen-100-weisstannen-fuer-waldumbau-im-erzgebirge-artikel14213356?ref=share_link

 

09.04.2026 in Allgemein

StolenMemory in Aue-Bad Schlema: Erinnerung sichtbar machen

 

 

 

Noch bis 20. April 2026 macht die Wanderausstellung #StolenMemory des Arolsen Archives Station in Aue-Bad Schlema. Zu sehen ist sie täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr im Stadtgarten Aue am Carolateich, Goethestraße 2. Die Ausstellung bringt ein wichtiges Thema mitten in den öffentlichen Raum: Sie erinnert an ehemalige KZ-Häftlinge, denen die Nationalsozialisten ihre persönlichen Gegenstände raubten. Viele dieser Gegenstände werden bis heute aufbewahrt. Mit der internationalen Kampagne #StolenMemory suchen die Arolsen Archives nach Angehörigen, um solche Erinnerungsstücke an die Familien zurückzugeben.

Auch Simone Lang, MdL, war beim gestrigen Termin vor Ort, um sich persönlich ein Bild von der Ausstellung zu machen und ein Zeichen für eine lebendige Erinnerungskultur in unserer Region zu setzen.

Dass diese besondere Ausstellung nach Aue-Bad Schlema geholt wurde, ist dem Engagement vor Ort zu verdanken. Ein herzlicher Dank gilt dabei insbesondere Claudia Ficker. Ebenso danken wir dem KGE (Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V.)  und der Stadt Aue-Bad Schlema für ihre Unterstützung und dafür, dass dieses wichtige Projekt in der Region sichtbar werden konnte.

Die Wanderausstellung ist in einem eigens gestalteten Container untergebracht, der am Carolateich steht. Anhand persönlicher Gegenstände, Fotografien und biografischer Geschichten macht sie die Schicksale von NS-Verfolgten greifbar. Gerade im öffentlichen Raum entfaltet dieses Format eine besondere Wirkung: Menschen begegnen der Ausstellung im Alltag, bleiben stehen und setzen sich mit Geschichte und Verantwortung auseinander.

Gerade in einer Zeit, in der historische Verantwortung nicht selbstverständlich ist, braucht es sichtbare Zeichen der Erinnerungskultur. #StolenMemory zeigt eindrucksvoll, dass Geschichte nicht fern ist. Sie reicht bis in Familiengeschichten, in persönliche Verluste und in Fragen hinein, die uns bis heute betreffen. Wer die Ausstellung besucht, begegnet nicht nur historischen Dokumenten, sondern den Spuren konkreter menschlicher Schicksale.

Hinweis:
#StolenMemory
Stadtgarten Aue / Carolateich, Goethestraße 2, Aue-Bad Schlema
bis 20. April 2026, täglich 10:00 bis 20:00 Uhr

Weiterführende Links:

 

01.04.2026 in Allgemein

Simone Lang: „Millionen für Erzgebirgskreis“: Sachsenfonds stärkt Kommunen vor Ort“

 

Die sächsische Staatsregierung hat den kommunalen Anteil des Investitionsprogramms Sachsenfonds beschlossen. Rund 2,8 Milliarden Euro aus dem Sachsenfonds fließen in die sächsischen Kommunen. Dazu erklärt die Landesabgeordnete Simone Lang für die Region Erzgebirgskreis:

„Wir sorgen für einen neuen Aufschwung und der beginnt in unseren Kommunen. Mit den Kommunalbudgets und gezielten kommunalen Förderprogrammen stärken wir die Investitionskraft der Kommunen und kurbeln die Wirtschaft an. Der Sachsenfonds kein Projekt von oben, sondern ein Programm für die kommunale Praxis – effizient und bürokratiearm. Von den insgesamt 4,838 Milliarden Euro fließen rund 2,8 Milliarden Euro direkt an die Kommunen. Ein starkes Sachsen entsteht zuerst in starken Kommunen.”

„Wir vertrauen den Kommunen. Sie wissen am besten, wo vor Ort investiert werden muss. Der Erzgebirgskreis erhält 137,16 Millionen Euro als frei verfügbares Kommunalbudget für Vorhaben vor Ort. Damit kommt das Programm ganz konkret vor Ort an. Zusätzlich haben unsere Kommunen Zugriff auf weitere Förderprogramme. Über kommunale Förderprogramme stehen rund 1,1 Milliarden Euro bereit – 489,87 Millionen Euro für den Schulhausbau, 489,87 Millionen Euro für den kommunalen Straßen- und Brückenbau und 108,86 Millionen Euro für Krankenhäuser. Diese Mittel sind miteinander und auch mit anderen Landes- und Bundesprogrammen kombinierbar – das schafft zusätzliche Spielräume für wichtige Investitionen.”

Weitere Informationen: https://www.spd-fraktion-sachsen.de/sachsenfonds/

 

05.02.2026 in Pressemitteilung

Qualifizierungszeit beschlossen: Drei Tage für Weiterbildung und Ehrenamt in Sachsen

 

Der Sächsische Landtag hat das Gesetz zur Einführung der Qualifizierungszeit beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 erhalten Beschäftigte in Sachsen einen Rechtsanspruch auf drei Tage bezahlte Qualifizierungszeit pro Jahr. Mit dem Beschluss setzt der Landtag einen im Koalitionsvertrag vereinbarten Kompromiss um. Ausgangspunkt war der Volksantrag „5 Tage Bildungszeit für Sachsen“, der von über 55.600 Menschen unterstützt wurde.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Henning Homann, erklärt dazu:

„Mit der Qualifizierungszeit wird ein neues Arbeitnehmerrecht eingeführt. Das freut mich als Sozialdemokraten ganz besonders. Denn gute Arbeit bedeutet nicht nur faire Bezahlung, sondern auch Zeit für Qualifizierung, Engagement und Weiterentwicklung. Die SPD hält Wort. Nach einem Jahr Koalition haben wir zwei unserer zentralen Wahlversprechen eingelöst. Mit dem Sachsenfonds haben wir den Investitionsstau angepackt, mit der Qualifizierungszeit stärken wir jetzt die Menschen, die jeden Tag arbeiten, sich engagieren und unsere Gesellschaft zusammenhalten.”

Dazu ergänzt MdL Simone Lang, SPD-Landtagsabgeordnete für das Erzgebirge:

„Auch bei uns kommt die Bildungszeit – dank der vielen Engagierten, Vereine und Verbände vor Ort, die gemeinsam mit uns dafür gekämpft haben. Ob im Sportverein, bei der Feuerwehr, in der Jugendarbeit oder in sozialen Initiativen: Ohne dieses starke Ehrenamt würde unser Zusammenleben hier im Erzgebirge nicht funktionieren. Die Qualifizierungszeit gibt diesen Menschen endlich den Rückhalt, den sie verdienen.

Mit der Qualifizierungszeit stärken wir Weiterbildung und ehrenamtliches Engagement ganz konkret vor Ort. Ob betriebliche Fortbildung, Trainerlizenz im Sport oder Lehrgänge bei Feuerwehr und Rettungsdiensten – all das ist kein Urlaub, sondern ein Dienst an der Gesellschaft. Der heutige Beschluss schafft dafür die nötigen Freiräume und ist ein echter Gewinn für die Menschen im Erzgebirge.“

Der Anspruch umfasst drei Tage pro Jahr für berufliche Weiterbildung, Qualifizierung für das Ehrenamt sowie politische Bildung. Die Qualifizierungszeit muss mit zwölf Wochen Vorlauf beantragt werden. Arbeitgeber mit weniger als 20 Beschäftigten werden durch eine anteilige Erstattung des Arbeitsentgelts durch den Freistaat Sachsen entlastet. Um die betriebliche Organisation zu sichern, kann die Qualifizierungszeit versagt werden, wenn bereits ein Viertel der Beschäftigten im Betrieb den Anspruch im laufenden Jahr nutzt.

Die Qualifizierungszeit tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft und ist ein wichtiger Schritt für eine moderne Arbeitskultur, starke Ehrenämter und mehr Weiterbildung in Sachsen.

 

SPD KREISVERBAND


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Thomas Lein (Vorsitzender):

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Vorstadt 12
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